Die Technik

 

Bei dieser neuen Rennbahn habe ich technisch alles vorgesehen, was analoges Slotracing spannend, stets interessant und abwechselungsreich machen soll. Im Laufe der Zeit wird noch die eine oder andere Ergänzung kommen.
 

Der aktuelle Stand sieht so aus:

 

Elektrik

 

Zeitmessung

 

Startampel

Die über den Cockpit-Toolbox Online-Shop erhältliche Startampel ist optisch wesentlich ansprechender als mein Eigenversuch. Die Investition hat sich in jedem Fall gelohnt. Das Teil passt optisch super zur Bahn und funktioniert tadellos. Glück gehabt. Sonst wäre wohl eine richtige Löt- und Bastelorgie draus geworden.

Die Ampel bietet neben der Startphase weitere Einstellmöglichkeiten.

 

Regler

 

Tankfunktion:

Eine Besonderheit stellt die per Software (CockpitXP) realisierte Tankfunktion dar.

Der Tankinhalt wird Fahrzeug abhängig "verbraucht". Der Verbrauch lässt sich in den Eigenschaften des Fahrzeugs einstellen. Dadurch ist es möglich, verschiedenste Fahrzeuge über den Verbrauch gegeneinander antreten zu lassen. So muss ein schneller Wagen häufiger einen Tankstop einlegen als z.B. ein DTM- oder ein Straßenfahrzeug. Die Chancengleichheit ist damit gegeben. Die Entscheidung fiel auch deshalb auf CockpitXP, weil diese Option auch für analoge Rennbahnen funktioniert.

Die "Boxengasse befindet sich nach Start und Ziel und hat eine Länge von ca. 50 cm. Durch die Kürze der Strecke muss man sich auf das Anhalten konzentrieren, sonst ist die Tankgelegenheit vorbei. Da eine Tankfunktion ohne Strafen sinnlos wäre, bietet CockpitXP in diesem Punkt mehrere Optionen (siehe weiter unten). In der zweiten Gerade nach Start/Ziel befinden sich Lichtschranken im Slot, die als Boxengasse konfiguriert sind.

Steht das Fahrzeug nach der Einfahrt in die Boxengasse eine halbe Sekunde beginnt der Tankvorgang. Es ist möglich vor Erreichen des 100% Füllstands die Box zu verlassen. Entsprechend früher muss nachgetankt werden. Diese Funktion alleine macht für Nicht-Digital-Racer viel Spaß und gestaltet die Rennen erheblich abwechslungsreicher.

Gegen das "Vergessen" des Tankvorgangs gibt einige Maßnahmen. Zum einen ist einstellbar, dass das Fahrzeug zwar weiterfahren kann, die gefahrenen Runden werden jedoch nicht mehr gezählt werden.

Die nächste Option realisiert ein "Stottern" des Fahrzeuges bei einem vorher bestimmten Reservestand. Die Bahnstromabschaltung unterbricht dann immer wieder kurz die Stromzufuhr, bis das Fahrzeug in der Boxengasse steht und der Tankvorgang startet.

Des Weiteren ist es möglich, den Strom bei leerem Tank für den "unaufmerksamen" Fahrer dauerhaft zu unterbrechen. Ich habe mich jedoch für das "Stottern" entschieden. Der Strom wird einfach kurz unterbrochen und wieder freigeben. Das ist ein einfacher und doch nachhaltiger Erziehungseffekt. Nichts ist schließlich frustierender als den Gegner vorbei ziehen zu sehen, während man sich um den Kurs "stottert".

Seit Ende August 2008 ist das Tanknetzteil im Einsatz, welches je nach "Tankfüllung" den Bahnstrom steuert. Voller Tank bedeutet weniger Strom, leerer Tank entsprechend mehr Leistung und schnellere Rundenzeiten. Das macht 'ne Menge Spass und nähert die Realität bei Slotcarrennen noch mehr an die 1:1 Vorbilder an.

 

Strafpunktesystem:

Das Programm bietet die Option für verschiedene "Regelverstöße" Strafpunkte zu vergeben. So werden regelkonform und auf der Strecke fair agierende Fahrer belohnt, Rowdys hingegen landen eher auf den hinteren Rängen.

 

Start-/Zielgerade mit versetzten Startplätzen

Die digitalen Rennbahnsysteme von Carrera haben auf der Start-/Zielgeraden versetzt aufgedruckte Startplätze. Die Fahrzeuge werden dann nach Trainingszeit auf die Positionen gestellt und starten versetzt hinter einander - wie in den Startaufstellungen bei realen Rennen. Theoretisch funktioniert das auch bei analogen Slotbahnen.

Allerdings macht das ganze nur Sinn, wenn die Startplätze auch auf Frühstarts überwacht werden können. Mit der Zeitmessung Cockpit-XP ist das machbar.

Seit kurzem gibt es auf dem Ohmden Speedway eine Start-/Zielgerade mit je 4 versetzten Startplätzen für jede Fahrtrichtung. Jeder einzelne Startplatz wird mit einer Gabellichtschranke im Slot auf Frühstarts überwacht. Wer zu schnell losfährt bleibt dann erst einmal 5 Sekunden stehen.

Die in beide Richtung installierten Lichtschranken ermöglichen auch eine dem Fahrkönnen an56gepasste Länge der Boxengasse. Diese kann zwischen 75 cm , 56 cm und 18,5 cm gewählt werden. Bei der kurzen Variante ist schon einiges Fahrkönnen gefragt, um zwischen den Lichtschranken stehen zu bleiben.

Alles in allem bringt dieses System noch einen Tick mehr Realismus und Fahrspaß auf die Slotbahn.

 

Die Zukunft

Da die Software auch Digitalsysteme unterstützt denke ich auch über eine Kombination von analogem und digitalem Betrieb nach. Allerdings möchte ich noch etwas warten um die Entwicklung der Unterstützung durch die Hersteller zu beobachten.

 

 

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